Leipziger Buchmesse 2018 – eine kleine Stippvisite

Ich werde mich wohl nie an große Menschenansammlungen gewöhnen. Und obendrauf fällt es mir umso schwerer, wenn es um Bücher geht, mit denen ich in erster Linie Intimität, Zurückgezogenheit und Ruhe assoziiere.
Neben diesem inneren Konflikt ist es aber immer wieder etwas ganz Besonderes, liebe Freunde und Kollegen zu treffen.

Für knapp zweieinhalb Stunden habe ich gestern mal wieder eine Stippvisite in Leipzig riskiert, und hatte zumindest das Glück, dass der Donnerstag mit einem noch recht überschaubarem Publikum daherkam.

Natürlich habe ich unzählige tolle Leute verpasst, hatte dafür aber einen sehr netten Plausch mit Christian Handel, dessen Debütroman ROSEN & KNOCHEN dieses Jahr für den SERAPH nominiert war. Und eben dieses Kleinod liegt jetzt auf meinem SuB – habe ich doch garstig die Chance ergriffen, ihm ein Exemplar im Austausch für meinen Bildband VORSEHUNG abzuluchsen ;).

Apropos, neben allen Nominierten und den beiden Gewinnerinnen Theresa Hannig (bestes Debüt für DIE OPTIMIERER) und Janna Ruth (bester Independent-Titel für IM BANN DER ZERTANZTEN SCHUHE) mag ich ganz besonders Michael Marrak zum SERAPH für DER KANON MECHANISCHER SEELEN gratulieren.
Das nenne ich mal ein gelungenes Comeback, Meister Marrak :D! Ich gehe mal davon aus, dass DPP und KLP die heilige Dreifaltigkeit komplettieren, und du mit dem DSFP in die vierte Dimension vorrücken wirst ;).

Ein bisserl mit Tom Daut zu knuddeln durfte nicht fehlen, der übrigens hochkonzentriert an seinem dritten ANNO-Band arbeitet, und uns hoffentlich nicht mehr allzu lange warten lässt.

Nach einer netten Plauscherei mit Jürgen Eglseer vom Amrûn Verlag, machte ich es mir im Schoße der Familienbande vom Verlag Torsten Low gemütlich und danke für das lauschige Sit-in ;).

Als glücklichen Zufall konnte ich einer – und damit zugleich meiner ersten – Lesung von Christian von Aster lauschen, der seinem vorauseilendem Ruf mehr als gerecht wurde, und mir damit mein Highlight des gestrigen Tages bescherte. Selbstverfreilich steht mir nun eine Aktualisierung der astaesken Wortgefechte ins Haus.
Sein brandneu erschienenes Machwerk DER ORKFRESSER ist schon geordert ;).

Über Timo Kümmel

Ich bin freiberuflicher Illustrator und durfte bislang zahlreiche Veröffentlichungen im In- und Ausland verzeichnen. Mein Spektrum reicht von allen Spielarten der Phantastik bis hin zu Spannungsthemen und Kinder-/Jugendbüchern. Ich wurde bereits mehrfach für den Deutschen Phantastik Preis als bester Grafiker nominiert, ferner für den Vincent-Preis und den Kurd-Laßwitz-Preis, den ich 2011 und 2015 gewinnen konnte. Für Anfragen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung!
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10 Antworten zu Leipziger Buchmesse 2018 – eine kleine Stippvisite

  1. Susi's Leseecke schreibt:

    Toller Beitrag,wenigstens ein kleiner Einblick 😉 ich liege leider krank zu Hause rum anstatt auf dem Weg zur Messe zu sein 😪

  2. lapismont schreibt:

    Schade, dass ich Dich verpasst habe! Morgen fahren wir nach Leipzig.

    • Timo Kümmel schreibt:

      Oh weih, ich hoffe, ihr seid gut durchgekommen und findet ebenso unproblematisch zurück. Ich habe gerade bei meiner Nachrichtenzusammenfassung gehört, dass der Betrieb am Leipziger Bahnhof komplett eingestellt worden sei … :/

      • lapismont schreibt:

        Hin war kompliziert, zurück easy. Dass die Bahn mit dem Winter nicht klarkommt und trotzdem ihre Manager mit Millionen bewirft, werde ich nie verstehen.

      • Timo Kümmel schreibt:

        Mit welcher narzistischen Kaltschnäuzigkeit sich die oberen Führungsetagen regelmäßig ihre Oberstübchen unverdient mit Gold tapezieren lassen, liegt für mich sowieso jenseits allen Begreifens … :/

  3. Michael Marrak schreibt:

    Oh, du warst da? Haben wir uns gesehen? Oder hat André Piotrowski mich schon wieder geblitzdingst, und ich erinnere mich nicht mehr? ;-)

    • Timo Kümmel schreibt:

      Jupp, ich war da, aber eben wirklich nur knapp zweieinhalb Stunden und im Stealth-Modus. Als die SERAPH-Verleihung begann, saß ich bei der Low-Familie und habe dann nur noch ein paar Minuten von der Moderation mitbekommen, bevor ich wieder zum Fernbus dackeln musste.

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